Polyacrylat-Crosspolymer-6 | 2-Methyl-2-[(1-oxo-2-propenyl)amino]-1-propansulfonsäure-Polymer mit 2-Propenamid, 2-Propenpropansäure und 2-Propenpropansäure-2-propenylester, vernetzt mit 2-Ethyl-2-[[(1-oxo-2-propenyl)oxy]methyl]-1,3-propandiol-diacrylat
Polyacrylate Crosspolymer-6
Polyacrylate Crosspolymer-6 ist ein synthetisches, hochmolekulares Polymer, das primär als rheologischer Modifikator in kosmetischen Formulierungen eingesetzt wird. Es dient der Stabilisierung von Emulsionen und der Steuerung der Viskosität in wässrigen Systemen.
Das Polymer zeichnet sich durch eine hohe Elektrolyttoleranz aus und behält seine viskositätsgebenden Eigenschaften auch bei variierenden pH-Werten (typischerweise im Bereich von 4 bis 9) bei. Es weist ein exzellentes Spreitverhalten auf, hinterlässt ein nicht-klebriges Hautgefühl und ist mit einer Vielzahl von kosmetischen Rohstoffen kompatibel.
Der Inhaltsstoff fungiert als Gelbildner, Viskositätsregler und Stabilisator. Er bildet in wässrigen Medien ein dreidimensionales Netzwerk aus, das die Textur von Formulierungen beeinflusst, ohne die Sensorik negativ zu beeinträchtigen. Zudem unterstützt er die Stabilisierung von Öl-in-Wasser-Emulsionen.
Der allgemeine Forschungsstand zu Polyacrylate Crosspolymer-6 ist begrenzt, da es sich um einen etablierten, technologisch genutzten Hilfsstoff handelt, der primär auf seine physikalisch-chemische Funktionalität hin untersucht wird. Es existieren keine klinischen Studien am Menschen, die eine pharmakologische Wirkung belegen, da das Polymer aufgrund seines hohen Molekulargewichts nicht in die epidermale Barriere penetriert. Toxikologische Bewertungen basieren primär auf Sicherheitsdatenblättern der Hersteller und regulatorischen Dossiers (z. B. für den Einsatz in Kosmetika gemäß EU-Kosmetikverordnung), die das Polymer als inert und nicht irritierend einstufen. Spezifische Peer-Review-Publikationen zur dermalen Toxikologie oder klinischen Wirksamkeit im Sinne eines aktiven Wirkstoffs sind nicht verfügbar.