Threonin | L-Threonin (2-Amino-3-hydroxybuttersäure)
Threonine
Threonin ist eine essentielle, proteinogene Aminosäure mit einer Hydroxygruppe. In der Hautpflege dient sie als Feuchthaltemittel und unterstützt die Barrierefunktion.
- Essentielle Aminosäure und wichtiger Bestandteil des natürlichen Feuchthaltefaktors (NMF)
- Unterstützt die Bindung von Feuchtigkeit in der obersten Hautschicht
- Dient als struktureller Baustein für die körpereigene Produktion von Kollagen und Elastin
- Trägt zur Stärkung der natürlichen Hautbarriere bei
- Hilft dabei, die Haut geschmeidig zu halten und vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen
Threonin fungiert als Bestandteil des Natural Moisturizing Factors (NMF) der Epidermis. Es trägt zur Aufrechterhaltung der Hydratation bei, indem es Wasser bindet. Zudem ist es ein wichtiger Baustein für Strukturproteine wie Kollagen und Elastin, die für die dermale Integrität entscheidend sind.
In kosmetischen Formulierungen wird L-Threonin primär als Hautpflegemittel eingesetzt. Aufgrund seiner Fähigkeit, den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) zu minimieren und die Hautelastizität zu unterstützen, wird es häufig in Anti-Aging- und Hydratationsprodukten verwendet.
Threonin ist als essentielle Aminosäure ein fundamentaler Baustein für die Proteinsynthese. In dermatologischen Studien wird die Rolle von Aminosäuren im Stratum corneum intensiv untersucht. Der NMF, zu dem Threonin als freie Aminosäure beiträgt, ist für die Aufrechterhaltung der Barrierefunktion und die Hydratation der oberen Hautschichten essenziell.
Der Forschungsstand zu Aminosäuren in der topischen Anwendung ist etabliert, wenngleich oft Gemische statt isolierter Aminosäuren untersucht werden. Eine Übersichtsarbeit in 'Dermatologic Therapy' analysiert die Rolle von Aminosäuren für die Hautbarriere und bestätigt deren Bedeutung für die Hydratation. In-vitro-Daten weisen auf eine Beteiligung am Kollagenstoffwechsel hin. Spezifische klinische Studien, die ausschließlich die isolierte topische Wirkung von Threonin am Menschen evaluieren, sind limitiert; die Wirkung wird meist im Kontext von NMF-Komplexen betrachtet. Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20649831/

