Ascorbyltetraisopalmitat | Tetrahexyldecylascorbat (2-Hexyldecansäure-ester der L-Ascorbinsäure)
Ascorbyl Tetraisopalmitate
Ein öllösliches Vitamin-C-Derivat mit hoher Stabilität und verbesserter dermaler Penetrationsrate im Vergleich zur reinen L-Ascorbinsäure.
• Öllösliche Form von Vitamin C für eine verbesserte Aufnahme durch die natürliche Hautbarriere
• Hohe chemische Stabilität gegenüber Licht und Sauerstoff im Vergleich zu reiner Ascorbinsäure
• Dient als Antioxidans zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress durch freie Radikale
• Unterstützt die hauteigene Regeneration und trägt zur Aufrechterhaltung der Hautelastizität bei
• Fördert ein ebenmäßiges Erscheinungsbild der Haut durch Beeinflussung der Pigmentbildung
• Besonders hautverträglich und daher auch für die Anwendung bei empfindlicher Haut geeignet
• Wird nach der Penetration in der Haut schrittweise in freies Vitamin C umgewandelt
Ascorbyltetraisopalmitat wirkt als Antioxidans durch Neutralisation freier Radikale. Es unterstützt die Kollagensynthese, wirkt inhibierend auf die Melaninsynthese durch Unterdrückung der Tyrosinase-Aktivität und zeigt entzündungshemmende Eigenschaften.
Der Wirkstoff fungiert primär als Antioxidans und Hautaufheller. Aufgrund seiner lipophilen Eigenschaften wird er bevorzugt in ölhaltigen Seren, Emulsionen oder wasserfreien Formulierungen eingesetzt, in denen wässrige Ascorbinsäure instabil wäre.
Ascorbyltetraisopalmitat ist ein gut untersuchtes Derivat, das speziell zur Überwindung der Stabilitäts- und Penetrationsprobleme klassischer Ascorbinsäure entwickelt wurde. Studien belegen eine effiziente Aufnahme in die Epidermis und Dermis, wo spezifische Esterasen das Molekül in aktive Ascorbinsäure spalten. Der Forschungsstand ist als solide zu bewerten.
Eine klinische Studie untersuchte die Wirksamkeit bei Hyperpigmentierung und zeigte eine signifikante Reduktion der Melaninbildung (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20302599/). Weitere Untersuchungen bestätigen die antioxidative Schutzwirkung gegen UV-induzierte Lipoperoxidation in humanen Fibroblasten (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12444371/). In-vitro-Daten demonstrieren zudem die Förderung der Kollagen-I-Synthese.

