Astaxanthin | 3,3'-Dihydroxy-beta,beta-carotin-4,4'-dion
Astaxanthin
Astaxanthin ist ein natürlich vorkommendes Xanthophyll-Carotinoid, das primär durch die Mikroalge Haematococcus pluvialis synthetisiert wird. Es dient in der Kosmetik als potenter lipophiler Antioxidans-Wirkstoff.
- Starkes Antioxidans zum Schutz der Haut vor oxidativem Stress und freien Radikalen
- Unterstützt die Prävention vorzeitiger Hautalterung durch äußere Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung
- Lipophile (fettlösliche) Eigenschaft ermöglicht eine gute Integration in die hauteigene Barriereschicht
- Natürlicher Wirkstoff, der primär aus der Mikroalge Haematococcus pluvialis gewonnen wird
- Verleiht kosmetischen Formulierungen aufgrund der hohen Pigmentdichte eine charakteristische rötliche Färbung
Astaxanthin neutralisiert reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und reduziert oxidativen Stress, der durch UV-Strahlung induziert wird. Es zeigt Potenzial bei der Hemmung von Matrix-Metalloproteinasen (MMP), die am Kollagenabbau beteiligt sind, und unterstützt so die Aufrechterhaltung der dermalen Integrität.
In kosmetischen Formulierungen fungiert Astaxanthin als Wirkstoff zur Prävention vorzeitiger lichtbedingter Hautalterung. Aufgrund seiner intensiven roten Eigenfarbe ist die Einsatzkonzentration limitiert; die Stabilität erfordert zudem eine adäquate Formulierungsumgebung zum Schutz vor Oxidation.
Astaxanthin ist ein gut erforschter Wirkstoff, insbesondere in Bezug auf seine antioxidativen Mechanismen. Es existiert eine solide Datenbasis aus In-vitro-Studien sowie zunehmend klinische Evidenz zur topischen Anwendung hinsichtlich Hautfeuchtigkeit, Elastizität und Reduktion von Faltentiefe.
Der Forschungsstand ist als fortgeschritten zu bezeichnen. Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie (Tominaga et al., 2012) untersuchte die kombinierte orale und topische Anwendung und stellte eine Verbesserung der Hauttextur sowie eine Reduktion der Faltentiefe fest: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22428137/. Eine Review-Arbeit von Davinelli et al. (2018) analysiert umfassend die Mechanismen der topischen Anwendung bei UV-induzierten Schäden: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29495066/.

