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Palmitoyl-Tripeptid-1 | N-(1-Oxohexadecyl)-L-glycyl-L-histidyl-L-lysine

Palmitoyl Tripeptide-1

Palmitoyl Tripeptide-1 ist ein synthetisches Peptid, das aus einer Kette von drei Aminosäuren (Glycin, Histidin, Lysin) besteht, die mit Palmitinsäure verestert ist.
• Synthetisches Peptid aus drei Aminosäuren, gekoppelt an eine Fettsäure
• Fungiert als Signalstoff zur Unterstützung der hauteigenen Erneuerungsprozesse
• Fördert die natürliche Bildung von Strukturproteinen wie Kollagen
• Hohe Bioverfügbarkeit durch verbesserte Aufnahme in die Hautbarriere
• Einsatz in kosmetischen Formulierungen zur Pflege der Hautstruktur

Der Wirkstoff fungiert als Signalpeptid, das die Fibroblasten zur verstärkten Synthese von Kollagen Typ I und Glykosaminoglykanen stimuliert. Dies resultiert in einer gesteigerten Dichte der dermalen Matrix.

Als aktiver Wirkstoff (Anti-Aging) wird er primär in topischen Formulierungen zur Reduktion von Falten und zur Verbesserung der Hautelastizität eingesetzt. Er dient als Botenstoff zur Stimulation der dermalen Reparaturmechanismen.

Palmitoyl Tripeptide-1 (oft in Verbindung mit Palmitoyl Tetrapeptide-7 als Matrixyl 3000 vermarktet) ist wissenschaftlich gut dokumentiert. Die Palmitoylierung erhöht die Lipophilie des Moleküls und verbessert damit signifikant die Penetration durch die epidermale Barriere im Vergleich zu nicht-modifizierten Peptiden.

Der Forschungsstand ist solide. In klinischen Studien, insbesondere in randomisierten, doppelt verblindeten Placebo-kontrollierten Studien, konnte eine signifikante Reduktion der Faltentiefe nachgewiesen werden. Eine klinische Studie von Robinson et al. (2005) untersuchte die Wirksamkeit von Peptid-Komplexen auf die dermale Matrix und bestätigte eine Steigerung der Kollagenproduktion. Die Evidenz stützt die Rolle als wirksames Anti-Aging-Peptid. Quelle: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15720612/

Robinson et al. (2005) - Studie zur dermalen Kollagensynthese