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Artikel: Toner fürs Gesicht: Was ein Toner kann, wann er sinnvoll ist und wie du ihn richtig anwendest

Toner fürs Gesicht: Was ein Toner kann, wann er sinnvoll ist und wie du ihn richtig anwendest

Toner fürs Gesicht: Was ein Toner kann, wann er sinnvoll ist und wie du ihn richtig anwendest

Toner — auch Gesichtswasser oder Gesichtstoner genannt — ist ein flüssiges Pflegeprodukt, das nach der Reinigung und vor Seren oder Cremes aufgetragen wird. Die Rolle von Tonern hat sich in den letzten Jahren stark verändert: Während ältere Formulierungen vor allem Alkohol-basiert waren und die Haut austrockneten, sind moderne Toner darauf ausgelegt, den pH-Wert der Haut zu regulieren und zusätzliche Wirkstoffe zu liefern.

Was macht ein Toner?

Ein Toner erfüllt je nach Formulierung verschiedene Aufgaben:

  • pH-Wert-Regulierung: Die Haut hat einen natürlich leicht sauren pH-Wert (ca. 5,5). Reinigungsprodukte — besonders Seifen — können diesen erhöhen. Ein Toner hilft, den physiologischen pH-Wert schneller wiederherzustellen
  • Entfernung von Reinigungsrückständen: Kalk, Mizellenreste oder Reinigungsrückstände können nach dem Waschen auf der Haut bleiben. Ein Toner entfernt diese Reste
  • Wirkstoff-Lieferung: Moderne Toner enthalten häufig aktive Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Niacinamid, AHA/BHA, Panthenol oder Centella Asiatica
  • Verbesserung der Absorption: Auf leicht feuchter Haut können nachfolgende Seren und Cremes besser einziehen

Braucht man einen Toner?

Ob ein Toner notwendig ist, hängt von der Pflegeroutine ab. Wer einen pH-neutralen Reiniger verwendet und anschließend Serum und Creme aufträgt, braucht nicht zwingend einen Toner. Sinnvoll ist er vor allem, wenn:

  • Die Reinigung den pH-Wert der Haut verschiebt (hartes Wasser, alkalische Reiniger)
  • Man gezielt Wirkstoffe wie Niacinamid oder BHA in flüssiger Form einsetzen möchte
  • Die Haut nach der Reinigung spannt oder sich trocken anfühlt
  • Man eine mehrschichtige Pflegeroutine bevorzugt (Korean Skincare)

Ein Toner ist kein Muss, kann aber die Pflegeroutine sinnvoll ergänzen — besonders wenn er Wirkstoffe enthält, die zu den individuellen Hautbedürfnissen passen.

Arten von Tonern

  • Hydrating Toner: Enthalten feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure, Glycerin oder Aloe Vera. Ideal für trockene und normale Haut
  • Exfoliating Toner: Enthalten chemische Exfoliantien wie AHA (Glykolsäure, Milchsäure) oder BHA (Salicylsäure). Für unreine oder verhornte Haut. Mehr über chemische Peelings
  • Beruhigende Toner: Mit Inhaltsstoffen wie Centella Asiatica, Allantoin oder Panthenol. Für empfindliche oder gereizte Haut
  • Adstringierende Toner: Ältere Formulierungen mit hohem Alkoholgehalt, die die Poren „verkleinern" sollen. Nicht empfehlenswert — sie trocknen die Haut aus und können die Talgproduktion paradoxerweise erhöhen

Richtige Anwendung

Die Anwendung ist einfach, aber es gibt ein paar Punkte zu beachten. Ausführlicher Guide: Toner richtig anwenden

  • Wann: Nach der Gesichtsreinigung, vor Serum und Creme
  • Wie: Auf ein Wattepad geben und sanft über das Gesicht streichen — oder in die Handflächen geben und in die Haut einklopfen (schonender, kein Produktverlust im Pad)
  • Wie oft: Hydrating Toner können morgens und abends verwendet werden. Exfoliating Toner je nach Konzentration 1–3x pro Woche, um Überreizung zu vermeiden
  • Nicht abwaschen: Toner bleibt auf der Haut und wird nicht abgespült

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Hautpflege-Information und stellt keine medizinische Beratung dar.

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